Die Macherstraße – Gemeinschaftsunterkunft in Kamenz

Von der Bundestraße kommend kann man den gelben langgestreckten Plattenbau schon von weitem entdecken. Unser Wohnheim in Kamenz versprüht eher einen etwas rauen Charme. Doch dafür finden fast 200 Flüchtlinge ihr erstes sicheres Obdach in Sachsen. 15 Mitarbeiter betreuen die Bewohner und Bewohnerinnen und beraten, begleiten und informieren sie. Asylanträge, ALG II, berufliche Orientierung, die Anmeldung zur Schule oder zum Kindergarten oder die Suche nach einem geeigneten Deutschkurs sind Themen, die jeden Tag besprochen werden. Manchmal helfen Übersetzer, manchmal übersetzen auch Bewohner. Die Menschen kommen aus Libyen, Syrien, Eritrea, Gabun, Georgien, Indien, Tunesien, Ägypten, Bangladesch, Äthiopien, Tschetschenien, Libanon, Venezuela, Pakistan, Iran, Irak, Afghanistan, Marokko, Algerien, Mazedonien, Kosovo – Albanien . In den Fluren sieht man ordentlich aufgereihte Schuhe und bunte Teppiche vor den Zimmern liegen. Jeder/e versucht auf seine Weise einen Anfang in der neuen Heimat zu finden.

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